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Grußwort
Zu den 11. Aktionswochen Demenz unter dem Motto „Demenz – genau hinsehen!“ lädt das Seniorennetzwerk der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen dieses Jahr alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein.
Wird die Diagnose Demenz gestellt, sehen wir manchmal statt des Menschen nur noch die Krankheit. Doch Menschen mit Demenz verfügen über Fähigkeiten, wollen selbstbestimmt leben, wollen mit einbezogen werden, wollen sich aktiv einbringen. Damit Menschen mit Demenz teilhaben können, heißt es genau hinsehen: Langsamer reden, den Blickkontakt suchen, einfache Worte wählen, geduldig sein. Und es heißt aufmerksam sein, ob jemand im Supermarkt, im Bus, auf der Straße oder anderswo unsere Unterstützung benötigt.
Und auch den Kümmerern von Menschen mit Demenz gehört unsere Aufmerksamkeit. Etwas 2/3 der 1,6 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen in Deutschland werden in der häuslichen Umgebung von Angehörigen betreut und gepflegt.
Mit der Internetseite www.demenz-genau-hinsehen.de stellt das Seniorennetzwerk Angebote seiner Netzwerkpartnerinnen und –partner zu den Schwerpunkten Gedächtnis, Ernährung und Bewegung zusammen. Mitmach-Aktionen, Informationen und Tipps stehen im Mittelpunkt. Für diejenigen, die nicht im Internet unterwegs sind, werden die Themen im Kannenbäckerland Kurier zugänglich gemacht.
Lassen Sie uns gemeinsam hinsehen, was wir für Menschen mit Demenz in unserer Verbandsgemeinde tun können und welche Angebote bereits jetzt zur Verfügung stehen.

Bürgermeister der Verbandsgemeinde

Eindrücke und Erfahrungen von pflegenden Angehörigen:

"Das macht uns sehr zufrieden."

„Besuche bei meiner dementen Mutter sind meistens ohne viele Worte, leider kann ich keine Monologe halten, und sie spricht eigentlich gar nicht mehr. Aber was ich sehr zu schätzen weiß ist, dass sie mich noch erkennt, und dass sie meine Besuche sehr wert schätzt. 

...,,das weißt du doch, das kannst du doch, das konntest du immer!"

„Schön, dass sich jemand um das Thema Demenz kümmern will, es wird wohl immer dringlicher. Wir haben diese Diagnose 2012 bekommen. Meine Frau war gerade in Rente gegangen und ich stand kurz davor. 

Oma ist „Terminator und einfach cool – mit oder ohne Demenz."

„Als meine Mutter mit knapp 70 Jahren die Diagnose „Demenz – Typ Alzheimer“ erhielt, war es zunächst ein Schock – zumindest für einige Familienmitglieder. Meiner Meinung nach waren schon seit einigen Jahren klare Anzeichen einer derartigen Entwicklung deutlich zu erkennen. Schließlich war das Thema Alzheimer in unserer Familie nicht unbekannt. 

Auszüge aus Peter Gaymanns DEMENSCH-Kalender

Weitere Infos zu dem Kalender gibt es auch unter www.gaymann.de/demensch

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